ERIK SUMO BAND - The trouble soup

Release: 02/2010

Format: CD, Vinyl, Download

Tracks: 13

Catalogue:

LPM 26-1 (vinyl + mp3 download code)

LPM 26-2 (cd)


TRACKS

Loose Parts

Secon

Show Me The Light

Dream Machine

Licence Plate Rock

Little Worm From Hungary

You Never Been My Friend

Your Flame

The Trouble Soup

Disco In My Head

Good and Relieved

Erzsi Robs A Casino

Sleep Well Octopus


In ihrem Heimatland genießt die Erik Sumo Band Nationalheldenstatus. Fulminante Liveshows, ausgebufftes Songwriting. Die Singleauskopplung „Disco in my head“ stand auf Platz 1 der ungarischen Radiocharts. Jetzt ist die Band reif für den nächsten Schritt: „The Trouble Soup“ erscheint weltweit bei Le Pop Musik.

Wenn Mastermind und Bandleader Ambrus Tövisházi über das musikalische Spektrum der Erik Sumo Band spricht, fallen so unterschiedliche Begriffe wie japanischer Folksong, Rockabilly, sozialistische Zeichentrickserien, Afrobeat, Chanson, Reggae … All diese Einflüsse finden sich in den Songs von „The Trouble Soup“ wieder. Das klingt durchgeknallt, funktioniert aber wunderbar. Tövisházi ist geprägt von einer spezifisch ungarischen

Perspektive jenseits der üblichen Puszta-Folklore: „Sicher gibt es ungarische Elemente in unserer Musik. Ich beziehe mich da auf die 1980er-Jahre, wo es viel Musik aus TV-Shows, Cartoons und ungarische Filme mit einem sehr eigenständigen Stil gab. Dazu kommen besondere Instrumente. Viele Ostblock-Länder hatten ihre eigenen Instrumentenkultur, beispielsweise der DDR-Orgelhersteller Vermona Orgel, die einen unverwechselbaren Klang haben. Ich liebe es, diese vergessenen Teile der 60er, 70er, 80er wiederzubeleben, deren Klang sich nicht mit dem westlicher Instrumente vergleichen lässt. Auf den Kassetten meines Vaters habe ich zudem viel alte Pop-und Rockmusik gehört, hauptsächlich amerikanische Gruppen. Mein Vater nahm damals Beach Boys oder Motown-Musik der 1970er von speziellen ungarischen Radiosendungen auf.

„Äußere Einflüsse kamen dazu. Eine Band wie Stereolab oder Beck und sein Umgang mit Lo-Fi fesselten mich. Am Lo-Fi-Sound fasziniert mich die Art wie Geräusche in die Musik integriert werden. Geräusche sind ein sehr wichtiger Bestandteil von Musik. “Seit damals wuchs das Soundimperiumvon Erik Sumo immer weiter an: Zwei Sängerinnen und ein Sänger, die sich mit den Lead-Vocals abwechseln und zusammen den Chor bilden, eine eingespielte Rhythm-Section und die wiederkehrenden Duelle zwischen Vintage-Orgel und E-Gitarre. Für „The Trouble Soup“ war - neben der illustren Besetzung - die Produktionsweise entscheidend für den Sound der Band: „Wir haben Schlagzeug, Bass, Orgel und Gitarre in einem Original-1970er-Studio mit einer 24-Track-Tape-Maschine aufgenommen. Dort arbeitet ein echte Legende, der schon mit vielen älteren ungarischen Band gearbeitet hat. Wobei eins klar sein muss: Wir wollen die Leute zum Tanzen bringen. Bass und Schlagzeug müssen krachen!.

Und „The Trouble Soup“ schlägt ein: Ein Album, das durch gehend vor Energie Ideen sprüht. Die Melodien bilden ein endlos geflochtenes Band. „The Trouble Soup“ wird so zum Non-Stop-Parforceritt durch den wundersamen Popkosmos der Erik Sumo Band, in dem sich Hit an Hit reiht.

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