Wer die Vorgeschichte von Marianne Feder kennt, der wird sich über dieses ungewöhnliche Arrangement nicht wundern. Feder ist ausgebildete Pianistin und Musikethnologin. Hier schöpft sie aus ihrem ganzen musikalischen Fundus. Die Instrumente, ob arabisch klingende Bläser oder Tuba und Vibraphon, spielen alle eine eher perkussive Rolle und lenken von dem fast bluesigen Charakter der Melodie gekonnt ab. Ihre Stimme ist hier eher Teil eines Ganzen, was im Widerspruch zu der gängigen Produktionsphilosophie des französischen Chansons steht. Das Ergebnis wirkt dennoch harmonisch und natürlich.

For those familiar with Marianne Feder‘s work, this unusual arrangement will come as no surprise. Feder is an accomplished pianist and trained ethnomusicologist. Here, she draws from her vast repertoire and vocabulary. The instruments – from arabic sounding brass to tube and vibraphone – have a more percussive role, and manage to distract from the almost bluesy character of the melody. Feder‘s voice is a smaller part of a bigger music, which contradicts standard production philosophy for the French chanson. All the same, the result is harmonious and natural.